english | deutsch

 

Konstantinos Arvanitakis

(Regie)

Konstantinos Arvanitakis ist Absolvent des Athener Konservatoriums (Flöte), der Schauspielschule des Griechischen Nationaltheaters (Schauspiel), der Universität Athen (Klassische Philologie) und der University of California in Irvine (MFA in Stage Directing). Gleich nach Abschluss seines Studiums erhielt er ein Stipendium für die Ausbildung zum künstlerischen Leiter an der Arizona Theatre Company. Er führte bei über 50 Produktionen an allen wichtigen Bühnen Griechenlands Regie, war Dozent an der Fakultät für Theaterwissenschaften der Universität Athen und der Universität Peloponnes sowie Präsident des Hellenic Centre of the International Theatre Institute. Unter seiner Leitung hat sich die Schauspielschule des Athener Konservatoriums zu einer der renommiertesten Einrichtungen in Griechenland entwickelt.

 

George Koutlis

(Regie)

George Koutlis wurde 1989 in Athen geboren. Er absolvierte die Schauspielabteilung der Schauspielschule des Athener Konservatoriums und die juristische Fakultät der Nationalen und Kapodistrianischen Universität von Athen. Er studierte Regie an der Russischen Universität für Theaterkunst GITIS (bei Y. Kamenkovich und D. Krymov) und schloss mit einem Master (Hons.) ab. Er spricht Englisch, Französisch und Russisch. Er führte Regie bei der musikalischen Aufführung "Was ist Liebe?" (eine Produktion des Komponisten J. Schild und der Opernsängerin R. Baenzinger) in Arnados/Tinos und Basel/Schweiz (2017), im Kindertheaterstück "Andersens Märchen" im Moskauer Museum und in der Zaryadye Hall/Moskau 2019 und in der Hörspielreihe des Athen und Epidaurus Festivals im Stück "Human concentration" von Amanda Michalopoulou (2020). Während seiner Zeit an der GITIS wurden seine Regiearbeiten ausgewählt, um bei den internationalen Festivals "W.E.T.A" (World Education Theater Alliance) in Peking und "PODIUM" in Moskau seine Universität zu repräsentieren. Im Februar 2019 inszenierte er seine Bachelorarbeit "Der Regierungsinspektor aus Petersburg", die auf "Der Revisor" von Nikolai Gogol basiert. 
Als Schauspieler wirkte er bei "Rhesus" - Eine Promenaden-Performance an der archäologischen Stätte des Lyzeums des Aristoteles, unter der Regie von K. Evangelatos im Rahmen des Athen und Epidaurus Festivals 2015 und beim Stück "Krieg und Frieden", unter der Regie von O. Glushkov, in Moskau 2018 mit.
Seit 2019 unterrichtet er an der Schauspielschule des Athener Konservatoriums.

 

Sergey Okunev

(Regie)

Sergey Okunev machte seinen Abschluss an der Schauspielabteilung des Theaterinstituts in Jekaterinenburg. Danach studierte er an der Regieabteilung des GITIS in Moskau. Arbeitet am Ermolova-Theater in Moskau als Schauspieler und Regisseur. Kurator des Labors für Theaterkunst in der Spielzeit 2020/2021. Regisseur der Aufführungen "Ripe Me" und "Look Back in Anger".
Mitglied des Russischen Regielabors.
Seit 2020 Dozent am Russischen Institut für Theaterkunst GITIS.

 

Stephen Delaney

(musikal. Leitung)

 

 

 

 

 

Foto: Sandra Then

Stephen Delaney, Pianist, Liedbegleiter, Dirigent, Coach und engagierter Pädagoge, wurde in Sydney, Australien geboren. Er spielte auf vielen Festivals wie etwa dem Banff Chamber Music Festival (Kanada) und dem Wien Modern. Darüber hinaus hatte er Auftritte beim Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus und an der National Concert Hall in Dublin, beim Haydn Festival in Eisenstadt, bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden und beim Austrian Cultural Forum in Istanbul und Teheran. 

Als Liedbegleiter führte er zahlreiche Liederabende mit vielen renommierten Künstlerinnen und Künstlern auf, darunter Gundula Janowitz, Birgid Steinberger, Ramón Vargas und Max Emanuel Cencic. Seine langjährige Zusammenarbeit mit Gundula Janowitz als Pianist für Meisterklassen in ganz Europa war prägend in der Entwicklung seiner Leidenschaft für das Kunstlied, für das Stephen Delaney in Europa, Asien und Australien fortan regelmäßig Meisterkurse leitet. Seine Aufnahme von Schuberts Die schöne Müllerin mit Erwin Belakowitsch im Jahr 2011 erhielt großen Beifall sowohl von der Kritik als auch vom Publikum.

Bis 2015 war Stephen Delaney Fakultätsmitglied an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, und von 2015 bis 2020 Direktor von OperAvenir, dem Opernstudio am Theater Basel. Während dieser Zeit übernahm er die musikalische Leitung zahlreicher erfolgreicher Produktionen, darunter Die Genesung der Grille von Richard Ayres, Der Teufel mit den drei goldenen Haaren von Stefan Johannes Hanke, Romeo und Julia von Boris Blacher, Trouble in Tahiti von Leonard Bernstein, Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann sowie die Uraufführungen von Dai Fujikuras Der Goldkäfer und der Familienoper Schellen-Ursli, für die Marius Felix Lange Libretto und Musik schuf. Bei der Uraufführung des Publikumshits Andersens Erzählungen mit Musik von Jherek Bischoff und einem Libretto von Jan Dvořák wie auch bei Le vin herbé von Frank Martin war er musikalischer Assistent. In Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester Basel (SOB), der Basel Sinfonietta und der Paul Sacher Stiftung initiierte und etablierte Stephen Delaney zudem die beliebte Konzertreihe Sachers musikalische Wunderkammer am Theater Basel. 

Stephen Delaney ist Teil des Lehrkörpers der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er die Verantwortung für besondere Projekte trägt.

 

Regula Baenziger
(Gesangscoach)

 

Regula Baenziger studierte bei Gabriella Ravazzi am „Conservatorio Niccolò Paganini“ in Genua, nach Abschluss des Diplomstudiums bei Wally Staempfli an der Musikakademie Basel. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Giovanna Canetti, Carmen Vilalta, Vera Bertinetti und Beppe di Tomasi und war Preisträgerin im internationalen Gesangswettbewerb „Le nozze di Figaro“ in Italien. Sie sang Hauptrollen wie Cherubino in „Le nozze di Figaro“, Dorabella in „Così fan tutte“ und Santuzza in „Cavalleria Rusticana“. Einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bildet seit langem das Lied. Begleitet von dem griechischen Pianisten Evangelos Sarafianos gab sie viele Recitals, unter anderem in Patras and Rhodos. Neben der Konzerttätigkeit leitet sie eine Gesangsklasse in Basel (Schweiz). 2019 gehörte sie zum Produktionsteam der zeitgenössischen Oper „Schellenursli“ am Theater Basel. 

 

Arsenis Selalmazidis

(Violine)

Arsenis Selalmazidis ist 1990 in Russland geboren und wuchs in Griechenland auf. Er studierte Violine bei seinem Vater Igor Selalmazidis am Städtischen Konservatorium Patras sowie in der Klasse von Prof. Zakhar Bron in der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zusätzlich absolvierte er dort ein Studium in Komposition/Musiktheorie bei Prof. Johannes Schild. 
Arsenis Selalmazidis ist Preisträger international renommierter Wettbewerbe, so beim "Karol Lipinski & Henryk Wieniawski" Wettbewerb in Lublin, der Boris Goldstein Violin Competition Bern und dem Concorso Internazionale di Violino “Premio Rodolfo Lipizer” in Italien. Ferner war er Stipendiat der von Yehudi Menuhin gegründeten Organisation Live Music Now. Wichtige solistische Auftritte führten ihn mit den Zakhar Bron Chambers, dem Staatsorchester Thessaloniki sowie dem Staatsorchester Athen unter anderem in die Kölner Philharmonie und das 'Megaron' in Athen.
Neben der Tätigkeit als Solist und Kammermusiker ist Arsenis Selalmazidis Assistent in der Klasse von Prof. Zakhar Bron in der Schweiz und gab 2017 eine eigene Meisterklasse in Novosibirsk, Russland. 2019-2021 war er Konzertmeister des Beethoven-Orchesters-Bonn und ist aktuell in der gleichen Position beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg tätig.

 

Denis Walter Olejak

(Klavier)

Denis Walter Olejak studierte Klavier, Musiktheorie und Instrumentalpädagogik bei Prof. Josef Anton Scherrer und Prof. Johannes Schild an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zurzeit befindet er sich im Masterstudium Klavier solo bei Prof. Sheila Arnold, ebenfalls in Köln. Weitere Impulse erhält er u. A. von Andreas Staier, Bernd Goetzke, Manfred Aust und Bart van Oort.
Er ist Preisträger in Wettbewerben für Klavier, Kammermusik und Harmonielehre. Ihm wurde der Titel »Primus der Stadt Rybnik« (Polen) verliehen. Gemeinsam mit seiner Klavierduopartnerin Chikako Miyado wurde er Stipendiat der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung und in das Programm »Best of Nordrhein-Westfalen« aufgenommen.
Als Solist, Kammermusik- und Liedduopartner betritt er die Bühnen in Deutschland, Frankreich, Italien und Polen. Er nahm für verschiedene Fernseh- und Rundfunkproduktionen auf.
Zu seinen Kompositionen gehören u. A. die vierstimmige Tripelfuge für Klavier solo »Fuga fracta« (2018 bei Eichen Musikverlag erschienen), »Aus Goethes Faust« für gemischten Chor und Klavier – ein Auftragswerk der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund (2019 im »Chorbuch Beethoven« veröffentlicht), sowie mehrere Bearbeitungen verschiedener Werke für Klavier zu vier Händen.

 

Johannes Schild

(Klavier)

Johannes Schild studierte Komposition, Musiktheorie, Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen Detmold und Würzburg, unter anderem bei Dietrich Manicke, Zsolt Gárdonyi and David de Villiers. Er komponierte Werke für Klavier, Orgel, Vokalensemble und Orchester und schrieb ferner Musik für Film und Bühne sowie Orchesterarrangements populärer und klassischer Musik. Kompositionen der jüngsten Vergangenheit waren: Fresko für Orgel (2009 Kölner Dom), Metávasi – Drei symphonische Skizzen (2011 Auditorium der Universität Köln), Sternherz – Eine Weihnachtsoper (2013 Aesch/Baselland, Schweiz), Ti ine i agápi – Kantate nach Nikos Kazantzakis (2017 Cultural Center Arnados/Tinos, Griechenland).
Johannes Schild ist Professor für Theorie und Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Zürcher Hochschule der Künste. Als Dirigent leitete er Konzerte und Musikproduktionen mit diversen Orchestern, u. a. Hamburger Symphoniker, Bulgarian Symphony Orchestra Sofia, German Pops Orchestra Stuttgart, Shanghai Opera Orchestra, Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, Hofer Sinfoniker.

Ferner war und ist er Klavierbegleiter bei Gesangskursen in Frankreich, Italien, Griechenland und der Schweiz.

nach oben